querbeet schafft gemeinschaft(sflächen)

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In einem von PlanW moderierten Workshop wurden erste Visionen und Wünsche der Gruppe formuliert.

Der Workshop am 02.11.19 war nicht als Ort für Entscheidungen angelegt. Vielmehr ging es darum, Wünsche und Visionen zu entwickeln bzw. zu formulieren. Es ging darum, Übereinstimmungen zu erkennen, um den Architekten Hinweise und „Prüfaufträge“ für die weitere Arbeit an die Hand geben zu können.

Nach einer technischen Machbarkeitsprüfung wird es die Entscheidung geben (müssen), was von den Ideen
umgesetzt und weiter entwickelt werden soll. Bei einem begrenzten Budget wird leider eine Priorisierung notwendig sein. Es besteht allerdings Einigkeit, dass Ideen nicht sofort mit der „Kostenschere“ im Kopf beerdigt werden. Manchmal ist die Finanzierung einer Vision, einer Idee „anders“ zu lösen (manchmal liegt die Lösung eben außerhalb des Systems).

Die folgenden Stichpunkte zeigen die Ideen und Visionen der Gruppe. Mal sehen, was davon machbar und umsetzbar ist.

Räume

  • Eine attraktive Mitte, z. B. Hausbaum mit Rundbank, Bank, Brunnen, Skulptur
  • Ein abgeschlossener Gemeinschaftsraum, der auch für Bodenarbeit/Bewegungsarbeit geeignet sein soll. Das „abgeschlossen“ bezieht sich auf die großzügigen Foyers – die nicht für solche Veranstaltungen geeignet scheinen, die eine gewisse Intimität brauchen. Gemeinschaftsraum als Wohnzimmer des Projektes.
  • „Bibliothek“ mit gemütlicher Sitzgruppe = Wintergarten im Staffelgeschoss?
  • Überdachte, möglichst verschließbare Fahrradabstellplätze – zumindest als Option. Großen Zuspruch fand die Option, Fahrräder in der Tiefgarage unterzubringen. Ideal wäre die Ergänzung der Abstellmöglichkeit durch eine (Fahrrad-) werkstatt. Diverse Fahrradanhänger etc. beim Platzbedarf berücksichtigen. E- Ladestationen vorbereiten, „Überbreiten“ von Lastenfahrräder etc. beim Platzbedarf berücksichtigen.
  • Raum für Food Coop
  • Waschküche in jedem Haus (Bedarf muss ermittelt werden)
  • Raum für Kreativität (Werkstatt/Atelier…)
  • Gästewohnung, die Möglichkeit einer Gästewohnung im Projekt wurde oft betont.

Außenbereich

  • Ruheplätze und geschützte Räume
  • „Gnadenhof“ für Hühner
  • Gemeinsam nutzbare Gartenmöbel
  • Möglichkeit sich gärtnerisch zu betätigen
  • Car-Sharing in das Stellplatzkonzept einbinden
  • Möglichkeit Wäsche im Außenbereich zu trocknen
  • Prüfauftrag: Kann auf dem Dach (einem Dach) eine Nutzgartenfläche (Hochbeete, Gewächshaus…) angelegt werden? Ist das statisch, genehmigungstechnisch, möglich? Welche zusätzlichen Kosten müssten eingeplant werden? (In Kopenhagen gibt es eine Gartenkooperative die auf einer Dachfläche ernsthaft Gemüse produziert.)

Nicht vergessen

  • Bedarfe von Familien mit Kindern!
  • Bisherige Planung der großzügigen Foyers wird dem Grunde nach für gut befunden. Besonders die Möglichkeit, dass es im Erdgeschoss eine Toilette und eine Teeküche für den Außenbereich geben kann wird betont. Bei gemeinsamen Festen die Foyers und „die Mitte“ zu verbinden wird unterstützt. Aber: bei einem Zielkonflikt, welche Gemeinschaftsflächen im Rahmen eines begrenzten Budgets hergestellt werden können, hat ein abgeschlossener Gemeinschaftsraum Priorität.