Passend zum Wochenende hat der Winter im Januar auch bei uns in querbeet Einzug gehalten – und zwar richtig. Es schneite und schneite, und unsere querbeet-Kids konnten den Winterspaß quasi rund um die Uhr genießen. Im Gemeinschaftsgarten entstanden gleich mehrere große Schneemenschen, ein Iglu und unzählige kreative Schneelandschaften. Bei der Menge an Schnee fiel kaum auf, wenn irgendwo etwas fehlte – es war einfach genug für alles da.






Die weiße Pracht lud viele von uns auch zu ausgedehnten Spaziergängen ein. Ob mit Hund oder ohne, durch die verschneiten Wege zu laufen hatte etwas Entschleunigendes. Winter in Lüneburg kann wirklich wunderschön sein.
Gleichzeitig zeigte sich wieder eine Besonderheit unseres Wohnumfelds: Wir leben im Baugebiet – und hier gibt es (noch) keinen Winterdienst. So wurde der Weg zum Einkaufen, zur Arbeit, zur Schule oder in die Kita für manche zur kleinen Schlitterparty. Das ein oder andere Fahrrad blieb lieber in der Tiefgarage stehen oder wurde ein Stück geschoben, bis das Hanseviertel Ost überwunden war. Autofahrer:innen hingegen wussten die Tiefgarage zu schätzen – auch wenn selbst dort Schnee lag, denn unser Lüftungsschacht ist offen und lässt den Winter einziehen.






Als es zwischendurch kurz taute, starteten die Bauarbeiten an der Straße vor unseren Häusern. Doch der Winter meldete sich schnell zurück und zwang die Arbeiten erneut unter die Schneedecke – Pause auf norddeutsch.
So blieb uns noch ein wenig länger unser ganz eigenes Winter Wonderland: kalt, rutschig, manchmal unpraktisch – und gleichzeitig wunderschön anzusehen.
